01.04.2010

Heute kamen die Muster der Arbeitsplatte und der Küchenfronten. Gefällt uns noch immer sehr gut. Diese benötigen wir, um die Bodenfliesen entsprechend aussuchen zu können.

06.04.2010

Telefonat mit dem ursprünglichen Grundstücksbesitzer bzgl. eines Teilstückes (ca. 61qm) an unserem bereits gekauften Grundstück. Ja, 926qm sind uns noch nicht genug. Wir warten auf eine Rückmeldung, damit wir wieder zum Notar fahren können, um alles mit unserer Unterschrift zu besiegeln. Während der Osterfeiertage haben wir uns weitere Carportangebote angeschaut. Eine bestimmte Richtung haben wir nun eingeschlagen. Wir warten noch auf ein letztes Angebot und dann wird die Entscheidung gefällt. Leider leicht über unserem Budget, aber damit haben wir uns schon abgefunden.

12.04.2010

Heute sind wir sportlich zur Baustelle geradelt und haben den Baustromkasten entdeckt. Damit uns niemand den Strom stibitzt, hat uns unser netter Nachbar ein Schloss geborgt. Morgen früh werden wir dies gegen ein Anderes austauschen, damit er seines wieder haben kann. Morgen um 8:00 Uhr sind wir mit Herrn Michaelis und dem Erdbauer auf unserer Baustelle verabredet. Endlich geht es los. Hurra!

13.04.2010

Um 8:30 war es nun so weit. Unser Haus wurde von Herrn Michaelis und Frau Volker eingemessen. Dafür musste ein rechter Winkel her. Mit Pythagoras war das aber für Herrn Michaelis kein Problem. Schon der dritte Versuch saß beim Abmessen der Diagonale. Dank Frau Volker, die uns kurzzeitig den Giebel darstellte, konnten wir uns die Abmaße des Hauses mehr oder weniger gut vorstellen. Während des Messvorganges traf der große Bagger, der schon einen weiten Weg hinter sich hatte, ein. So einen großen Bagger hatten wir bisher noch nicht gesehen. Der Reifen war so groß wie Pitty. Nachdem nun alle Spieße gesetzt und mit einer weißen Tüte markiert waren, konnte Roland (der Baggerfahrer) loslegen. Mit viel Respekt haben wir ihn bei der Arbeit beobachten können. So präzise, wie er mit dem Bagger umgeht, können wir nicht mal mit dem PKW rückwärts fahren. Er war so nett und schob das komplette Grundstück ab. Nun müssen wir zwar nicht mehr die Baumstämme ausgraben, sondern „nur„ noch den riesigen Haufen auf unserer linken Grundstücksgrenze beseitigen. Nun ist es eine richtige Baustelle!

Nach der Arbeit sind wir wieder neugierig zur Baustelle gefahren und haben die fertige Sandplatte begutachtet. Gespannt werden wir die nächsten Tage erwarten.

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16.04.2010

Heute bekamen wir den Notarvertrag für die restlichen 61qm. Nun brauchen wir noch einen Termin, damit alle Beteiligten (Grundstückseigentümer, Notar und wir) unterschreiben können.

19.04.2010

Auf blauen Dunst sind wir zum Grundstück gefahren und trafen dort auf Frau Volker und Herrn Michaelis. Sie waren gerade dabei unser Haus ganz genau auf der Sandplatte einzumessen. Wir durften dabei sein und auch ein ganz kleines bisschen helfen. Es wurde ein Schnurgerüst erstellt. Dieses besteht aus Schnüren, die auf Joche aufliegen. Die Joche sind die hölzernen Eckteilchen. Somit haben wir am späten Nachmittag noch etwas Neues fürs Leben lernen dürfen. Nun sind die Ecken des Hauses klar erkennbar und der Giebel schon festgelegt. Nebenbei haben wir den Sonnenstand am späten Nachmittag sowie frühen Abend beobachten können. Die Entscheidung die Terrasse im Westen und Norden anzulegen ist super!

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22.04.2010

Die Carportangebote sind nun gesichtet und die Entscheidung fiel uns sehr leicht. Unser Carport kommt aus Brandenburg!

23.04.2010

Nach der vollständigen Genesung des ”Schaufelmanns” konnte es nun heute weitergehen. Es wurde rings um das ”Haus” per Hand ein 80 cm tiefer Graben gebuddelt. Um 15:30 kam der erste Betonmischer. Dieser jonglierte ins Grundstück und goss den Beton in den Graben. Herr Michaelis und die 2 netten Sandbuddler haben den Beton gleichmäßig verteilt und dabei mehrfach die Höhe bis zum Schnurgerüst gemessen. Als das erste Betonauto leer war, war auch schon der 2. Fahrer da und es konnte ohne Unterbrechung weitergehen. Da wir noch einen Termin hatten, konnten wir leider nicht das Ende erleben. Am Abend haben wir das Endergebnis begutachtet.

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Des Weiteren erhielten wir die Rechnung für den Baustromkasten.

26.04.2010

Heute haben wir wieder den Weg nach Soltau gesucht und den Termin mit dem Notar wahrgenommen. Nun ist unser Grundstück um 61 qm größer und wir werden einen wunderschönen Vorgarten anlegen können. Aber soweit ist es noch lange nicht!

An unserer Bodenplatte hat es ebenfalls Fortschritte gegeben. Nun schauen aus der Erde zahlreiche Rohre raus. Diese sind liebevoll mit einer Tüte versehen, damit kein Regenwasser hineinkommen kann. Nun warten wir auf die nächsten Betonautos!

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29.04.2010

So langsam kann man die Silhouette unseres Hauses erkennen, weil die ersten Klinkerreihen stehen. Sogar die Türen kann man schon erahnen. Jetzt ist es eine richtige kleine Baustelle mit Betonmischer, Schubkarren, Eimern, Baumaterialien und nicht zuletzt einem Dixi-Klo. Nun warten wir auf die Bodenplatte.

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30.04.2010

Heute wurde die Bodenplatte gegossen. Dafür kamen wieder 2 Betonfahrmischer zur Baustelle. Der erste Fahrer hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten, aber mit Hilfe des 2. erfahrenen Fahrers kam der Beton an die Stellen, wo sie hingehören. Herr Michaelis und sein Mitarbeiter verteilten den Beton großflächig mit viel Krafteinsatz, aber trotzdem sehr gefühlvoll und vorsichtig, damit auch kein Tropfen über den Rand läuft. Nun muss die Platte 4 Tage trocknen, wobei etwas Regen hierbei förderlich sein soll.

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Des Weiteren war Herr Michaelis so nett und hat uns eine kleine Auswahl an Dachpfannen (Ton & Beton) mitgebracht. Wir bleiben bei Anthrazit und dem BRAAS-Betondachziegel.